7 Trends im Online-Marketing für 2019

Neues Jahr, neues Glück. Auch im Online-Marketing gibt es jedes Jahr einen Ausblick auf die aktuellen und kommenden Trends in der Szene. Wir haben die stärksten und somit wichtigsten einmal hervorgehoben und zeigen euch, worauf es im Online-Marketing 2019 ankommt.

1. Personalisierte Werbung & Dynamic Content – ganz groß im Online-Marketing 2019

Das Unternehmen Daten von ihren Website-Besuchern nutzen, um ihnen gezielt Werbung anzuzeigen, ist mittlerweile vielen Verbrauchern bewusst.

Durch die Datenskandale der letzten Jahre sind viele User vorsichtiger geworden und können sich nun auch informieren, wer diese Daten hat und wofür sie genutzt werden. Unternehmen müssen sich in erster Linie das Vertrauen der Nutzer zurückgewinnen und transparent sein.

Werbung im Jahr 2019 sollte individuell und personalisiert gestaltet sein, um den Nutzern zu zeigen, dass die Daten sinnvoll eingesetzt werden. Nämlich, um ein persönliches Bedürfnis zu stillen.

Auch E-Mail-Newsletter erhalten dadurch eine neue Gewichtung. Hier können (und sollten) ebenfalls die vorhandenen Kundendaten für eine personalisierte Ansprache genutzt werden.

Nicht nur die Werbung, sondern auch der Content kann personalisiert werden. Dynamischer Content richtet sich immer nach den Daten, die ein User auf der entsprechenden Website schon von sich preisgegeben hat. Suchverläufe, Suchanfragen und Interessen können so den dynamischen Content beeinflussen.

So ensteht durch personalisierte Werbung und dynamische Inhalte ein einzigartiges Nutzererlebnis. Wie man das genau ein- und umsetzt verraten wir euch gerne. Sprecht uns an!

2. Starker Online-Marketing-Trend 2019: Voice Search

Auch Voice Search (Sprachsuche) wird uns 2019 häufiger begegnen. Immer mehr Sprachassistenten mit zahlreichen Funktionen tauchen auf dem Markt auf.

Da Voice Search auf längere Suchphrasen, das heißt natürliche Sprache, getrimmt ist muss auch die Optimierung von Meta-Tags und Content entsprechend erfolgen. Denn natürliche Sprache bedeutet, dass im Suchprozess häufiger Fragen an Stelle von generischen Suchbegriffen verwendet werden. Die User suchen also nicht mehr nur nach „Wetter Berlin“, sondern nach „Wie ist das Wetter in Berlin?“. Bei der Content-Erstellung sollten 2019 also weiterhin die W-Fragen beantwortet werden, die von Usern zu einem bestimmten Thema erstellt werden.

Bei Voice Search reicht außerdem Position 3 bei Google nicht mehr aus. Bei der Optimierung muss man sich auf die ersten beiden Ergebnisse fokussieren sowie Featured Snippets anstreben, um über die Sprachsuche überhaupt gefunden zu werden.

3. PageSpeed & mobile Websites – schneller unterwegs surfen

Immer mehr Suchen bei Google und anderen Suchmaschinen werden unterwegs durchgeführt. Durch die starke Nutzung von mobilen Geräten, wie Smartphones oder Tablets, werden mobile Websites und Apps immer wichtiger. Vor allem bei der Performance, also der Ladegeschwindigkeit dieser, dürfen keine Abstriche gemacht werden. Denn bei zu hohen Ladezeiten verlassen viele Nutzer vorzeitig die Website.

Aber nicht nur die Schnelligkeit sondern auch die Nutzererfahrung auf mobilen Websites rückt immer weiter in den Fokus. Bereits letztes Jahr waren Progressive Web Apps ein großes Thema – sie sorgen für eine App-ähnliche Usability (Nutzbarkeit) auf einer Website.

4. 2019 ist das Jahr des Video-Contents

Anstatt wie früher vor dem Fernseher zu sitzen, surfen viele Nutzer heute schon lieber auf YouTube. Der Konsum von Filmen und anderen Videoinhalten über das Internet ist in den letzten Jahren stetig gewachsen.

Nicht ohne Grund ist YouTube die zweitgrößte Suchmaschine. Aber auch neue Video-Features in den Social-Media-Kanälen, wie beispielsweise die integrierte TV-App IGTV bei Instagram oder die „Stories“-Funktion, zeigen, dass Video-Content immer beliebter wird.

Unternehmen sind also gut beraten damit, Video-Ads zu nutzen oder eigene Video-Formate zu entwickeln. Auch hier sollte auf die mobile Nutzung geachtet werden – sogenannte Vertical-Videos gewinnen, durch Instagram & Co, immer mehr an Relevanz.

5. Influencer- & Social-Media-Marketing

Während die großen Influencer damit zu kämpfen haben, dass ihre Community immer kritischer wird, was bezahlte Partnerschaften, also Werbung betrifft, haben sich viele Unternehmen schon für sogenannte Micro-Influencer entschieden. Micro-Influencer sind „echte“ Menschen, die noch eine relativ kleine Follower-Anzahl haben. Diese wirken authentisch und die Community vertraut auf das gefällte Urteil des „Beeinflussers“, auch in Sachen Produktempfehlungen.

Die Reichweite eines Influencers alleine reicht also nicht mehr, sondern Engagement und Trust werden immer wichtiger.

Auch die Auswahl der verschiedenen Plattformen wird zunehmend stärker ins Visier rücken. Welcher Kanal eignet sich beispielsweise für die Millenials, aber nicht für Generation Z? Auch neue bisher unterschätzte, nischige Kanäle wie Twitch und TikTok bieten viel Potenzial.

6. Chatbots & Artificial Intelligence – 2019 ist das Jahr der künstlichen Intelligenz

Chatbots werden bereits in vielen Bereichen von großen Unternehmen eingesetzt. Sie werden stärker von der Nutzerschaft akzeptiert, was vor allem daran liegt, dass sie immer besser darin werden die menschliche Sprache zu verstehen und wiederzugeben. Das ist durch Artificial Intelligence (AI) und maschinelles Lernen möglich, mit denen der Chatbot kontinuierlich lernen und sich weiterentwickeln kann.

Die Kommunikation mit dem Chatbot erfolgt direkt auf der Website und hilft bei Entscheidungen oder Problemen deutlich schneller als ein Konktaktformular. Verkäufer werden entlastet, da viele Fragen direkt mit dem Chatbot geklärt werden können und keine Service-Mail und Anruf notwendig ist.

Während Chatbots in den vergangenen Jahren eher ein Hype waren, werden sie zunehmend ein fester Bestandteil von großen Online-Strategien. Durch die stetige Entwicklung, auch im Kostenbereich, wird der Einsatz von Chatbots in den nächsten Jahren auch für mittelständische und kleinere Unternehmen möglich.

7. SEO für das Nutzerbedürfnis

Es reicht schon lange nicht mehr nur ein paar Keywords auf einer Website unterzubringen, um dann auf der 1. Position zu stehen. Für SEO-Experten steht 2019 immer mehr der User Intent, also die Absicht der Nutzer, im Vordergrund. Was will der User bei einer bestimmten Suchanfrage sehen? Biete ich ihm den entsprechenden Content an?

Google strebt immer das optimale Nutzererlebnis an, daher ist eine positive User Experience (Nutzer-Erlebnis) von hohem Wert. Optimierte Landingpages und Quality Content sollten sich zunehmend an den Micro Moments orientieren. Ob I-want-to-buy (transaktionale Suchanfragen) oder I-want-to-know (informatorische Suchanfragen): Der User gibt vor, was auf einer Website zu sehen sein sollte.

SEO und User Experience werden also noch enger miteinander verkettet und sind für ein zufriedenstellendes und langfristiges Ranking enorm wichtig.

Welche Trends sind für euch 2019 nicht wegzudenken? Schreibt uns doch gerne einen Kommentar!

 

Autor:Nele

(Hätte Melinda es geschrieben, wäre es voller Gold und Glitzer.)

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