Yahoo kommt nicht aus den Turbulenzen heraus

Wie Golem berichtet zieht Jerry Yang (Gründer und seid Juni 2007 Chef des Unternehmens) sich aus der Leitungsverantwortung und seinem Posten zurück. Vor kurzem versuchte er Übernahmeverhandlungen mit Microsoft erneut zu beginnen, nachdem das bisherige Angebot von Microsoft zur Übernahme von Seiten Yahoo! nicht akzeptiert wurde.

Nach dem Anfang November Google die geplante Zusammenarbeit mit Yahoo! in der Vermarktung von Onlinewerbung (Adwords) wegen anhaltender Bedenken der Wettbewerbshüter einstellt und Microsoft “vorgibt” kein weiteres Interesse an einer Übernahme zu besitzen, könnte durch die Personalveränderung Carl Icahn endlich in die Position kommen den Deal mit Microsoft neu anzugehen.

Wenn man die Versuchten Impulse Yang´s betrachtet um die Krise des Unternehms zu verändern sollte man von einer “Konzeptionslosigkeit“sprechen. Dies ist die selbe Art von Konzeptionslosigkeit wie sie in den letzten Jahren Yahoo! auszeichnete. Planlose Übernahmen von Projekten ohne eine Linie in der Entwicklung erkennbar werden zu lassen und der verzweifelte versuch Google Marktanteile abzujagen. Dies zeichnete Yahoo! in den letzten Jahren aus.

Es bleibt spannend, wer nun das Steuer des Unternehmens in die Hand nimmt und welche Impulse gesetzt werden. Die Börse hat Ihr Urteil zu der Personalveränderung bereits abgegeben: +6,80% für die Aktie.

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