Am 2. September 2008 veröffentlichte Google einen eigenen Browser: Google Chrome. Damit greift Google den Marktführer Microsoft an aber auch andere Ziele sind nach meiner Meinung mit der Entwicklunge eines eigenen Browsers verbunden. Durch die eindeutige ID jeder Chrome Installation, die an Google Kommuniziert wird, gewinnt der Anbieter von Werbeanzeigen zusätzliche Daten, die ihm eine genauere Steuerung von AdSense ermöglicht.
Für diese technische Lösung ist Google entsprechend in die Kritik geraten. So warnt selbst das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik vor der Nutzung des Browsers. Besonders Kritisch wird von Experten im Bereich Datenschutz die Nutzung einer ID zur Identifikation der User wie auch die Übermittlung der aufgerufenen URLs an Google gesehen.
In einem Artikel bei golem erhält man zwei Tipps, mit denen man die Anonymität wieder erlangen kann:
1. In der Datei c:\Users\NUTZER\AppData\Local\Google\Chrome\User Data\Local State sollten die Werte bei den Einträgen “client_id” und “client_id_timestamp” gelöscht werden.
2. Es sollte im Bereich Suchmaschinenoptionen die Funktion “Automatische Vorschläge zur Vervollständigung der in die Adressleiste eingegebenen Suchanfragen und URLs” deaktiviert werden.
Wie groß mitlerweile die Gefährdung der Anonymität ist lässt sich aus der Verbreitung von Google Chrome ablesen:
Webhits Daten vom 30.01.2009
Die Verbreitung des Chrome Browsers im deutschen Markt ist verschwindend gering. Daher erklärt sich auch warum in den letzten Monaten die Sicherheitsbedenken des Browsers weniger in der Diskusion stehen. Die Weiterentwicklung des Browsers oder entsprechende Marketingmaßnahmen könnten dies jedoch schnell ändern. Und mit stärkeren Marketingaktivitäten für Chrome ist u rechnen, denn die Userdaten sind für Google schon verlockend um entsprechned Adsense noch stärker personalisieren zu können.
In Japan hat Google bereits einen Anfang gemacht:




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