Google Empfehlung zu minderwertigen Links – Bad neighbourhood

In einem Post erläutert Kaspar Szymanski, Google Search Quality Strategist, die Relevanz von Backlinks  und dabei insbesondere jene von minderer Qualität (Spam Links) im Bezug zu Bad neighbourhood,  Reputation einer Website und letztlich zu einer möglichen Abwertung durch solche Verlinkungen.
Szymanski rät Websitebetreibern dazu Ihren Focus mehr auf die Bereiche zu lenken, wo auch eine Einflussnahme möglich ist und sich entsprechend um Usability,  Informationsarchitektur und Mehrwert zu konzentrieren. Aber er rät auch zu einer Kontaktaufnahme zu Webmastern, die „Spam Links“ online haben mit einem Versuch diese entfernen zu lassen.
Ich werte diese Empfehlung als eine Bestätigung der „Bad neighbourhood“  These! Entsprechend sorgfältig sollten Webmaster ihre Verlinkungen überwachen und versuchen steuernd einzugreifen, wenn bestimmte Verlinkungen überhand nehmen.  Szymanski weißt zwar darauf hin, dass Google versucht per Algorithmus solche Verlinkungen zu erkennen und abzuwerten, jedoch kann von Google schwerlich eine Garantie über die korrekte Funktionalität des Algorithmus gegeben werden. Als SEO versucht man auch immer möglichst wenig dem Zufall zu überlassen und Googles Algorithmus keine „Interpretationsmöglichkeiten“ anzubieten. Daher stellt eine Kernaufgabe im Linkbuilding die Überwachung der eigenen Verlinkungen sowie eine Steuerung der Links, die „einen Bad neighbourhood Filter“ auslösen können dar.

Der Hinweis von Kaspar Szymanski, die Google Webmaster Tools zu nutzen um minderwertige Verlinkungen gegenüber Google in einem Spam Report zu melden und so sicherzustellen, dass Google die minderwertigen Links auch richtig erkennt unterstützt zudem die Erfordernis einer Steuerung des Linkbuildings und deren Überwachung.

Für alle Webmaster, die einen Linkaufbau  betreiben stellt der Artikel von Szymanski eine Warnung dar:
Zum einen können Linkkäufer sich sicher sein, dass Google angemietete Links erkennen kann und deren Linkpower entwertet. Im besten Fall wirft so ein Webmaster Geld zum Fenster hinaus – im schlechtesten Fall geraten ihre Webseiten in einen „Bad neighbourhood Filter“.

Wenn man sich das Beispiel im Posting von Szymanski ansieht wird dort eine typische Situation einer Website eines Linkverkäufers dargestellt. Im Bezug zu den einleitenden Fragen, die an Google herangetragen werden bedeutet dies, dass entweder Webmaster eigentlich fragen wollten ob ihr Linkkauf erkannt und sie dafür  abgestraft werden – oder Szymanski bringt Linkkauf in die Nähe des „Bad neighbourhood Filter“.  Wie dem auch sei, eins lässt sich dem Posting entnehmen: Google kennt nicht nur die Penalty Linkverkäufer im angezeigten Pagerank um -2 zu bedenken, sondern auch die Entwertung solcher Links.

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1 Response to “Google Empfehlung zu minderwertigen Links – Bad neighbourhood”


  1. 1 Gilla

    Eines ist mir noch nicht ganz klar: der Unterschied zwischen Verlinkung zur schlechten Nachbarschaft von der eigenen Seite aus und Links von fremden Websites, die einen schlechten Ruf genießen. Denn im ersten Fall ist es doch so, dass man selbst dafür verantwortlich ist, wen man verlinkt und wenn ich ausdrücklich (also durch einen Link) eine Internetseite empfehle, die unzulässige Inhalte enthält oder sich eindeutig unerlaubter Techniken bedient, dann diskreditiert man sich selber und braucht sich über die Konsequenzen nicht wundern. Soweit okay.
    Aber wie verhält es sich, wenn ohne mein Wissen von unseriösen Seiten auf meine Website verlinkt wird – droht dann ebenfalls eine Abstrafung und ist dies der Fall, wo dann ggf. ein entsprechender Report geschickt werden sollte, also falls der jeweilige Webmaster, meiner Bitte, den Link zu löschen, nicht nachkommt?

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